Selbstbestimmung?

Selbstverwirklichung?

freier Wille ??

Selbstmord

Der Autor dieser Seite ist seit 1997 Schmerzpatient und seither NIE schmerzfrei

er weiss also sehr genau, wie schwierig das Leben sein kann

 

und trotzdem nicht zum Wegwerfen!

Selbstmord nimmt einem Menschen die allerletzte Würde!

Menschen, die keinen andern Ausweg wussten, werden hier nicht verurteilt

sie können uns nur leid tun, da sie einsam waren und keine Hilfe fanden

denn:

  • Das Leben ist das höchste Gut

  • Der Selbsterhaltungstrieb ist die ursprünglichste Kraft eines jeden Lebewesens; wird er missachtet, werden auch die Persönlichkeit und die Würde zerstört
  • Gift kann einen schrecklich-unwürdigen Todeskampf auslösen, auch wenn die Opfer vorher eingeschläfert/narkotisiert wurden (davon las man auch bei Todesurteilen)
  • Selbst ernannte "Helfer" wissen das und schliessen Angehörige "aus humanitären Gründen" vom Sterbevorgang aus (weil die Erinnerung daran unerträglich wäre)
  • Kein Verstorbener hat je erzählt, wie seine letzte Stunde war
  • Nahtoderlebnisse berichten von Übergängen, welche auf ein Leben nach dem Tod hindeuten

Selbstmord ist

das Gegenteil von Selbstbestimmung und freiem Willen

Er ist IMMER das Resultat von höchsten Nöten und Ausweglosigkeit

Der eigene Wille kann gebrochen sein durch

  • Krankheit (auch psychische, z.B. Depression)
  • Schmerz
  • "Finale" Diagnosen (manchmal auch Fehldiagnosen)
  • Einsamkeit
  • schwierige Lebenssituationen

davon betroffene Menschen sind eindeutig fremdbestimmt

häufige Probleme sind auch

  • Trauer, die (noch) nicht verarbeitet werden konnte

  • Selbstmitleid wenn man sich diesem hingibt, gerät man fast unweigerlich in eine schwere Depression, aus welcher man ohne professionelle Hilfe kaum noch heraus kommt
  • Schuldzuweisung - an Mitmenschen, Lebenspartner, Ärzte, den Staat, die Gesellschaft...

  • Opferrolle - "die ganze Welt ist gegen mich und ich kann nichts dagegen tun"
  • gute Ratschläge - sind auch Schläge und nützen meist nichts
  • gesellschaftlicher Druck - ohne Leistung und (materiellen) Erfolg fühlt man sich nutzlos

("wenn ich Anderen nur noch zur Last falle, ist mein Leben zu nichts nütze") 

Viele Menschen waren schon in ausweglosen Situationen

in welchen sie dachten/sagten:

  • ich kann nicht mehr
  • es wird mir alles zu viel
  • das Leben ist nur eine Mühsal, ich kann/will es nicht mehr ertragen
  • alles ist sinnlos

Etwas später sahen dieselben Menschen die Welt jedoch oft mit ganz andern Augen, weil

  • sich die Situation verbessert hatte
  • sie einen neuen Lebenssinn gefunden hatten
  • sie bessere Verarbeitungsstrategien anwendeten

Selbstmord

ist nie eine gute Lösung, denn er

  • verhindert jede andere/weitere Möglichkeit
  • ist endgültig und nicht mehr rückgängig zu machen
  • traumatisiert auch Mitmenschen (Familie, Freunde) und erzeugt in ihnen Schuldgefühle oder löst sogar ungute Gefühle/Wut gegenüber dem Verstorbenen aus ("was habe ich falsch gemacht", "wie hätte ich helfen können/sollen?", "wie konnte sie/er mir das antun?")

sogenannte

Sterbehelfer (und deren Organisationen/Vereine)

  • bestätigen die obigen Probleme, anstatt wirklich zu helfen und wissen keine andere "Lösung", als den Selbstmord
  • suchen (und finden) Ärzte und Psychologen, die ihrer Ideologie entsprechen und "humanes Gift" besorgen
  • ihre Ideologie beruht auf der Annahme (dem Irrglauben), dass es keinen Gott gibt und dass nach dem Tod nichts mehr folgt
  • sie verwenden schöne, humanistisch-beschönigende Begriffe wie "Freitod",  "humanes Sterben", "selbstbestimmter Tod", "erleichtertes Sterben", "persönliche Freiheit" usw. 

Für die Betroffenen ist der Selbstmord jedoch die grösste Katastrophe, die Kapitulation des Lebens, der Verlust von allem, was ihnen wichtig und lieb war

und Keiner weiss mit Sicherheit, ob danach nicht doch die Ewigkeit folgt

Sterbebegleiter, Palliativmediziner, Seelsorger

kennen viele, bessere Alternativen und bieten echte Hilfe durch:

  • Schmerzlinderung

  • empathische Gespräche zu jedem Thema, auch nie Ausgesprochenem

  • psychotherapeutische Unterstützung

  • Physiotherapie

  • soziale Kontakte
  • natürliches, begleitetes Sterben

  • einen Glauben, welcher auf der Beziehung zu Gott beruht und die Hoffnung/Gewissheit auf das ewige Leben vermittelt

Leben und Sterben ohne Glaube 

ist

  • pessimistisch, da es keine Zukunft gibt

  • sinnlentleert, weil nach diesem Leben alles zuende sei ("wozu lebe ich?")

  • trostlos, denn auf der Welt findet man nirgends echten Trost (höchstens gutgemeinte Sprüche)

  • traurig, da keine absoluten Werte erkannt werden (Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit, Liebe)

Christlicher Glaube

  • hat wenig/nichts mit Kirchen und Dogmen zu tun (auch nicht mit "schlechten" und Namenchristen; Christen sind keine guten Menschen, sondern Sünder, welchen die Verfehlungen vergeben sind)

  • bietet die Möglichkeit einer persönlichen Beziehung zum lebendigen Gott; man kann sogar mit ihm sprechen (beten)

  • gibt auch alten, kranken und invaliden Menschen einen tiefen Lebenssinn

  • vermittelt Trost und Geborgenheit

  • ermöglicht übernatürliche Erfahrungen ohne Spiritismus und Drogen

  • schafft die Möglichkeit, auch schwierige Situationen zu ertragen

  • durch die Vergebung können eigene Schuldgefühle ebenso überwunden werden, wie nagendes Unrecht, welches einem angetan wurde ("vergib mir meine Sünden, wie auch ich vergebe meinen Schuldnern")

  • Unmögliches und Wunder sind möglich

Bevor Sie sich mit Selbstmordgedanken befassen

sprechen oder denken Sie bitte das folgende Gebet

(es ist nur ein Versuch, bei dem Sie nichts verlieren können):

"Gott, wenn es dich gibt, dann lass mich etwas von dir und deinem Sohn Jesus Christus erfahren

erbarme dich meiner Situation und gib mir deinen Trost

befreie mich von Hass, Schuldgefühlen und aus meinen Nöten

Amen"

Jeder Mensch ist endlich

Wenn er sich im Leben und Sterben in Gottes Händen weiss und seine Bestimmung erfüllt ist, kann er sich auch in der letzten Stunde geborgen fühlen und sich sogar auf das ewige Leben in Gottes Nähe freuen
 

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